Schriftzeichen müssen für die Verarbeitung durch den Computer digital codiert werden, die gebräuchlichsten werden aufgeführt.
Ein 7-Bit-Code, d.h. für jedes Zeichen werden 7 Bit verwendet, damit lassen sich 27 = 128 Zeichen darstellen. Das achte Bit wurde ursprl. als Prüfbit verwendet. Der ASCII enthält nur den amerikanischen Zeichensatz, also keine deutschen Sonderzeichen wie Umlaute oder scharfes s. Das achte Bit wird vor allem für Sonderzeichen verschiedener Sprachen belegt, auch die Sonderzeichenbelegung bei Windows und OS X ist verschieden.
Siehe auch TrueType, Type-1
Ein 2-Byte-Zeichensatz, d.h. für jedes Zeichen werden 16 Bit verwendet, damit lassen sich 216 = 65.536 Zeichen darstellen. In diesem Zeichensatz sind die Zeichen aller europäischen und nahöstlichen Sprachen (Griechisch, Hebräisch, Arabisch), aber auch der wichtigsten südostasiatischen Sprachen (Japanisch, Chinesisch, Koreanisch) eindeutig definiert.
Siehe auch OpenType
Das Standardaustauschformat für Texte RTF findet Verwendung zum Austausch von Texten zwischen Plattformen und verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen, jedes Textverabeitungsprogramm kann RTF erzeugen und lesen. Nachdem OS X und Windows eine abweichende ASCII-Belegung haben, werden beim Austausch von Texten oft die Sonderzeichen (Umlaute etc.) durcheinander gewürfelt, nicht jedoch bei RTF.